ZUR DNYANESHWARI: Alle klassischen Werke der indischen Philosophie sind für die meisten Menschen nur schwer zu verstehen. Da die Bhagavad-gita in Sanskrit verfasst wurde, fehlte der breiten Masse schon immer der direkte Zugang zu diesem bekanntesten religiösen Werk der Hindus. Dies sollte sich um 1275 nach Christus ändern. Inmitten im Herzen Indiens, in einer idylschen kleinen
Ortschaft namens Alandi in Maharashtra, wird Jnanadeva, auch Shri Jnaneshwar oder Dnyaneshwar genannt, geboren. Er gilt schon damals als einer der wichtigsten Heiligen Indiens. Zwei Werke schrieb er nieder. Eines davon hältst du hier in deinen Händen.
Die Dnyaneshwari ist im Vergleich zur Bhagavad-gita subtiler geformt und trägt ein konkreteres Detailwissen in sich.
Die Dnyaneshwari ist im Vergleich zur Bhagavad-gita subtiler geformt und trägt ein konkreteres Detailwissen in sich.
In ihr vibriert der Gnadenstrom der gigantischen und wahr- haftigen Strahlkraft des Allerheiligsten. Es heißt, dass die Dnyaneshwari sich wie ein Kommentar des Gottes selbst lese, der als Krishna in der Gita wirkt.
Sie ermuntert den geistig wachen Menschen zur Gottesgeburt im Seelengrund, und lädt uns alle dazu ein, mit leichter Mühelosigkeit in unsere
Sie ermuntert den geistig wachen Menschen zur Gottesgeburt im Seelengrund, und lädt uns alle dazu ein, mit leichter Mühelosigkeit in unsere
Quellenhaftigkeit zurückzu- kehren. Dieses zeitlose Werk ist ein Dialog zur Selbstfin- dung, damit sich der Mensch kräftig mit dem heiligen Wort erfülle und auf dem Pfad der Heimkehr Gott nicht mehr als etwas von ihm Getrenntes in der Welt suche, sondern mit Ihm, durch Ihn und in Ihm – Eins werde, mit Seiner Göttlichen Pracht.